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Juristische Weisheiten

pacta sunt servanda 

Verträge müssen eingehalten werden

qui iocatur non menitur

Wer scherzt, lügt nicht

quod non est in actis non est in mundo 

Was nicht in den Akten ist,ist nicht in der Welt

 minima non curat praetor 

Das Gesetz kümmert sich nicht um Kleinigkeiten

 

Rechtsanwaltskosten

Die Vergütung für die Tätigkeit der Rechtsanwälte ist im RVG (Rechtsanwalts-vergütungsgesetz) geregelt.

Das RVG sieht für die meisten zivilrechtlichen Sachen, also auch Arbeitsrechtsfälle, Erbrechtsfälle, Familienrechtsangelegenheiten eine vom Streitwert abhängige Vergütung nach der Tabelle des RVG vor.

  

Beratungsgebühr 

Besteht die Tätigkeit des Rechtsanwaltes in einer einfachen Beratung, beträgt die Beratungsgebühr in der Regel bis 190,00 € zzgl. MwSt, wenn der Mandant Verbraucher ist. Bei gewerblichen Mandanten gilt diese Beschränkung nach oben nicht. Empfehlenswert ist daher über die entstehenden Gebühren reden.

Sollten Sie nicht in der Lage sein, die Beratungskosten aus eigenen Mitteln zu bestreiten, haben Sie die Möglichkeit bei ihrem Amtsgericht die sogenannte Beratungskostenhilfe zu beantragen. (siehe unter Formulare)

 

Außergerichtliche Vertretung 

Die außergerichtliche Tätigkeit wird durch die sogenannte Geschäftsgebühr abgegolten. Die Höhe der Geschäftsgebühr richtet sich nach dem Aufwand und dem zugrunde liegenden Geschäftswert, in der Regel das 1,3–fache des Tabellenhonorars nach dem Gegenstandswert. Die dann zu zahlende Gebühr wird aus der Tabelle abgelesen.

zum Beispiel:

2.500,00 € Gegenstandswert:

1,3 Verfahrensgebühr Nr. 3100 VV RVG                                                    261,30 €
+ Auslagenpauschale                                                      20,00 €
+ Mehrwertsteuer (19 %)                                                      53,45 €
Summe brutto                                                    334,75 €

 

Für das gerichtliche Verfahren gilt ebenfalls, für den Fall, dass Sie nicht in der Lage sein sollten, die Gebühren selbst aufzubringen, dass Sie die Möglichkeit haben Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Dieses erfolgt dann über den Sie vertretenden Rechtsanwalt.

 

Im Einzelfall könne für die zu erwartenden Gebühren auch Honorarvereinbarungen geschlossen werden, welche für beide Seiten den Vorteil der Vorhersehbarkeit und der Überschaubarkeit der entstehenden Kosten und Gebühren hat.